Giant Sand:Long Stem Rant |
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Howe Gelb (v,g) John Convertino (d) Paula Jean Brown (b,v) |
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SPEX-ReviewZwanzig Songs! (Naja, Songs... "Patsy Does Dylan" ist dreizehn Sekunden kurz - wir hören Howes Tochter Patsy Jean, wie sie durchs Telefon zweimal "Bob Dylan" sagt. Den Songwritercredit kriegt natürlich der Papi.) Und auch sonst: Die etwas andere Giant-Sand-LP. Weniger "Storm" und "The Love Songs" als "Giant Sandwich". Denn dies ist eher ein Haufen unfertiger Entwürfe, als eine richtige Songs-Sammlung. Man kann es auch als eine Art Tagebuch der '89er-zwei-Mann-Tour sehen, dementsprechend wurde es auch nicht etwa mit praller Band, sondern nur mit dem bravourösen Schlagzeuger John Convertino eingespielt, verdient hat er's ja, und den Baß vermißt man selten. Lediglich der alte Gelb-Vertraute Eric Westfall darf manchmal noch prominent 'ran (er ist sogar auf dem Cover zu sehen!). In einem superrührenden Brief an seine Fans (“Well... I just wanted to talk to you a little bit... we get letters and I don't get to answer a lot of them... so this ist sort of an answer to them...”) erklärt Howe, wie die Platte zustande kam: “There were a lot of 2 minute nippets with no vocals, y'see... so laterwhile we were sorting out the whole mess in L.A. in the studio I would wander in behind the mic and spew a bit...” (Die Texte sind okay, niemand wird ihm übelnehmen, daß "Paved Road To Berlin" veraltet ist: “Kids kick a soccer ball up and over the wall to hear the guns go off”)Ein Quentchen mehr Disziplin (war live schließlich auch da) hätte "Long Stem Rant" bestimmt nicht schlecht gestanden. Einige nirgendwohinführende Instrumental-Schnipsel werden auch durch eingeblendete Telefon- oder TV-O-Töne nicht genialer. Doch alle jene Töchter, die sich während besagter Tour in Howe (oder auch Convertino) verliebten (es sollen, wie man hört, nicht wenige gewesen sein), werden keine andere Platte haben wollen. Detlef Diederichsen in SPEX 2-90 |
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